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Matchprogramm FC Dübendorf

in Kreuzlinger Kiste by

Da fehlt man an einem Auswärtsspiel und prompt bekommt man das Match-programm samt Eintrittskarte zugeschickt. Vielen Dank an FCZ-Fan Dani, welcher die Länderspielpause nutzte und sich ein Amateurspiel ansah, sehr schöne Einstellung – und ich habe mich sehr gefreut!

Das Matchprogramm umfasst acht A5-Seiten in schwarz-weiss-orange. Sehr schön der „Trend-Barometer“ und der „Statistik-Corner“. Da verzeiht man auch, dass der Heftmacher des Aufsteigers orthografisch noch nicht ganz in unserer Liga angekommen ist und mit Ortsnamen wie FC Winkel und FC Utzwil um sich wirft.

1 Comment

  1. Von Winkel und Utzwil ist es weit nach „Deppendorf“! Sogar bei Ortsnamen kann so was schon mal vorkommen (Wie schreibt man eigentlich „Eschdaweieelelagg“?). CH-ler (wir) sind in der Tat eher weniger bekannt, in einem orthographischen Paradies aufgewachsen zu sein. Die diesbezügliche Dübendorfer Unsicherheit, wenn sie denn existiert, ist vielleicht sogar hausgemacht, weiss man doch auch nie, ob man noch in Dübi sei, oder bereits in Züri, wenn man z.B. dem Dörbi GZ gegen FCZ entgegen fährt. Die Fahrt muss allerdings nicht sein.

    Man kann auch in Dübendorf anhalten: Der FCD hat sich in den vergangenen Jahren als aufgestellter Club gemausert, wie man lesen kann. Vielleicht spät beflügelt durch die 1925-er Clubgründung im damaligen Restaurant Flugfeld?

    Dübendorf ist tatsächlich Flugfeld. Es soll nun, wie immer man das zu verstehen hat, als „Flugplatz für das Volk“ weiterentwickelt werden. Die krachenden Militär-Flugis dürfen dabei, neben Historischen- und Werks-Flugis, weiterhin – als Volks-Flugis? – abheben und ankommen.

    Aus Dübendorf wäre u.a. noch der ehemalige „TV-Beamte“ Konrad Toenz aus xy-ungelöst zu erwähnen, der es durch seine (stoisch-monolithische) Moderation sogar zu einer Berliner Kneipenbenennung gebracht hat: „Konrad Tönz Bar“ (diesmal mit ö). Bezugsnah im Retro Styl eingerichtet!

    Bei Berliner Lokalnamen geht es aber auch mal fussballerisch zu. So nennt sich ein kleiner Kulturladen tatsächlich „Sepp Maiers 2raumwohnung“, huldigt also dem Schlichten. Weniger schlicht geht es im Golf Resort Pankow Berlin zu, das seinen 18-Loch Hauptplatz als „Sepp Maier Platz“ tituliert, nach dem sich die Münchner Torhüterlegende damals bei der Platzeröffnung werbewirksam der Presse zu stellen hatte. Fussball……und als Alterserscheinung Golf. Passt.

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