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101. Teil: Torwart Merz

in Es war einmal... by

Der FC La-Chaux-de-Fonds wurde zwischen 1948 und 1964 sechsmal Schweizer Cup-Sieger und dreimal Schweizer Meister. Im mit legendären Spielern gespickten Team (Antenen, Kernen, Mauron, …) stand während der Saison 1951/52 ein Kreuzlinger im Tor. Bei acht Spielen, als Ersatz für Stammtorwart Bosshard.

(Helmut?) Merz, der Sohn eines Metzgermeisters (Jahrgang ca. 1931) spielte in der Jugend mit Walter „Bega“ Beerli beim Nachwuchs des FC Kreuzlingen (Titelfoto ca. 1946  Merz unten links, Beerli oben dritter von links). Spätestens 1950/51 wurde er in der 1. Mannschaft des FC Kreuzlingen (2. Liga) eingesetzt. Nach der Episode in der Uhrenstadt, wohl der Karrierehöhepunkt, spielte Merz beim FC St. Gallen in der Nationalliga B. Spannend am Titelfoto vom Sportplatz an der Konstanzerstrasse: Das Kopania-Gebäude im Hintergrund steht noch heute, mitsamt dem davorstehenden Holzhäuschen. Weiss jemand mehr zum Kreuzlinger Torwart Merz?

Grenzstadtkurier Nr. 11 ist Fanzine des Monats

in Grenzstadtkurier by

Fanzine-Späher T.B. aus Hannover hats zuerst gesehen. Der Grenzstadtkurier Nr. 11 wurde (nach der Nr. 9) erneut „Fanzine des Monats“ bei 11 Freunde. Hier lest ihr was Chef-Redakteur Philipp Köster zur aktuellen Ausgabe zu sagen hatte: Review 11 Freunde.

Erhältlich ist das Heft an folgenden Orten: Libero-Bar Winterthur, didi:offensiv-Bar Basel, Sportantiquariat Zürich, an den FCK-Spielen und für deutsche Leser beim NOFB-Shop Berlin.

Das Debakel mit der Losfee

in Schweizer Cup by

Was für eine hinterhältige Auslosung. Zuerst übersteht der FC Kreuzlingen die Ziehung unter den Amateurvereinen. Die Bassecourts und Hergiswils, die ganzen unattraktiven Spielpaarungen. Es kann nur noch gut kommen – ein Profi-Verein im Heimspiel auf sicher! Dann greift die Glücksfee des 5.-Ligisten US Montfaucon beherzt in das Gefäss mit den Kugeln. Der FC Kreuzlingen, dass Herz springt vor Freude! Keep Reading

Gruppeneinteilung 2017/18

in 2. Liga Interregional by

Kein Absteiger aus der 1. Liga – aber gleich vier Aufsteiger aus der 2. Liga wurden der 2. Liga Interregional, Gruppe 6 zugeteilt.

Mit dem FC Bazenheid stieg ein altbekannter Gegner auf (Bilanz 6-0-0). Was lieferten die Toggenburger für eine Aufstiegssaison ab: 22 Spiele, 22 Siege, 54:10 Tore!

Aus der Ostschweizer Gruppe 2 kommt mit dem FC Buchs ein am Bodensee unbekannter Verein aus dem oberen Rheintal in die Gruppe 6. Beim letzten Saisonspiel gegen den FC Ruggell feierten 600 Zuschauer ausgelassen den Aufstieg ihres FC Buchs.

Aus der Fussball-Regio Zürich stossen mit dem FC Einsiedeln (FVRZ-Gruppe 1 mit 16 Punkten Vorsprung gewonnen) und dem FC Dübendorf (FVRZ-Gruppe 2 mit 11 Punkten Vorsprung gewonnen) zwei für den FC Kreuzlingen ebenso unbekannte Vereine dazu. Für den ehemaligen 1.-Ligisten FC Einsiedeln war es nach 654 (!) 2.-Liga-Spielen der langersehnte Aufstieg, zum letzten Spiel gegen den FC Oerlikon feierten 600 Zuschauer die Meistermannschaft mit einer tollen Choreo und Pyro-Show – und der FC Dübendorf zelebrierte seinen ersten Aufstieg nach 35 (!) Jahren ausgelassen vor der Dübi-Kurve. Herzlich willkommen in der 2. Liga Interregional!

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Wo sollte der FC Kreuzlingen spielen?

in Fussballheimat by

Spielt der FC Kreuzlingen eines Tages im Seezelg? Die derzeitige Planung des Reka-Feriendorfes im genannten Gebiet lässt auch die Fussballfreunde aufhorchen (das Reka-Feriendorf ist östlich der im Gestaltungsplan vorgesehenen Fussballplätze geplant). Im aktuellen Gestaltungsplan Seezelg waren neben der touristischen Nutzung auch drei Fussballfelder inklusive Garderobengebäude und Tribüne vorgesehen.  Stadtrat Ernst Zülle äussert sich dazu wie folgt: «Es sind nach wie vor insgesamt drei Fussballplätze vorgesehen – auch in Abhängigkeit zum Gebiet Döbeli» (Bericht Kreuzlinger Nachrichten vom 21.06.2017). Im letzten Sommer war bezüglich Döbeli wiederum von einem geplanten Fussball-Mekka mit fünf Plätzen die Rede. Dann stellten sich die Döbeli-Gärtner und das Konstanzer Parlament quer und die Variante 2 (Seezelg) gewann wieder an Oberwasser (Thurgauer Zeitung vom 15. Juli 2016: „Die Kleingärtner sind beruhigt„). Ein tatsächlicher Umzug ins Seezelg dürfte laut gut unterrichteter Quelle aber gut und gerne 10 Jahre auf sich warten lassen – und bezüglich Döbeli scheint auch mehr offen als gedacht, jedenfalls beschäftigt sich das Konstanzer Parlament diese Tage erneut mit der Angelegenheit.

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Ein stimmungsvolles Kehrausspiel

in Portenos by

Das Kehrausspiel gegen den FC Schaffhausen 2 auf den Freitagabend vorzuverlegen stellte sich als gute Idee heraus. So kam man in den Genuss eines Flutlichtspiels im schönsten Abendrot – und für einmal stand auch nicht das unbedeutende Spiel im Mittelpunkt (bei welchem erneut zahlreiche Ersatzspieler zum Einsatz kamen). Die Verabschiedungen der Spieler (u.a. Captain Fabian Wilhemsen und Goalgetter Andi Qerfozi), die Ehrung des Spielers der Saison (Uwe Beran) und eine ausgelassene Stimmung während  und nach dem Spiel sorgte für gute Laune bei den 170 Zuschauern, inklusive zweier lautstarker Schaffhauser Ultras.

Kuriosum: Nicht eine hohe Niederlage hätte den FCK (bei einem Sieg von Linth) den dritten Schlussrang gekostet, sondern eine Niederlage in Verbindung mit sieben gelben Karten. Die Fairplay-Regel sorgt zum Ende der Saison immer wieder für kuriose Spielsituationen bei denen es nicht mehr um Tore sondern um Karten geht.

Man merkt, dass in Deutschland bereits Saisonpause ist, schon wieder war ein Groundhopper vor Ort, hier seine Fotos.

Erster „Hafetschutter der Saison“ wurde Uwe Beran!

in Hafetschutter des Jahres by

Erstmals wählten wir mit Euren Stimmen den Hafetschutter der Saison! Mit 32% der Stimmen wurde Uwe Beran vor Ümüt Tütünci (18%) und Andi Qerfozi (16%) zum FC Kreuzlingen – Spieler der Spielzeit auserkoren.

Andi Qerfozi schloss die Saison als zweitbester Torschütze der 2. Liga Interregional ab (24 Treffer), Ümüt Tütünci spielt seit 2009 in der 1. Mannschaft und Uwe Beran gilt als einer der technisch versiertesten Spieler der Liga. Auf den weiteren Plätzen folgten der scheidende Captain Fabian Wilhelmsen, Torwart Silvano Kessler und der Lokalmatador Mido Arifagic. Ermittelt wurden die Stimmen zu 50% durch ein online-Voting auf hafetschutter.ch und zu 5 x 10 % durch Journalisten und Experten (Bruno Brütsch, sport-fan.ch, Nadja Müller, Thurgauer Zeitung, Daniel Kessler, hafetschutter.ch und zwei wechselnde Personen aus dem Umfeld des Vereins oder der sportlichen Leitung (diesmal: Daniel Geisselhardt, Präsident und Roman Brändle, Sportchef).

Der 27-jährige Uwe Beran wechselte im Sommer 2013 vom USV Eschen-Mauren zum FC Kreuzlingen in die 2. Liga Interregional. Am Bodensee absolvierte der linke Mittelfeldspieler 84 Spiele (31 Tore) im Grün-Weissen Trikot der Kreuzlinger. Zuvor zeigte der gebürtige Ulmer sein Können bei den Regionalligisten SC Pfullendorf und SSV Ulm 1846. Der Rechtsfüsser erspielte sich in der Region schnell einen Namen als spielentscheidender Mittelfeldakteur mit gefürchteten Sololäufen durch die gegnerische Verteidigung und genauen Pässen in die Spitze. Kaum ein Spieler dieser Liga wird so oft regelwidrig von den Beinen geholt, dabei hat er sich selbst in seiner ganzen Aktivzeit keinen einzigen Platzverweis eingehandelt. Nur eines wurde Uwe Beran bisher verwehrt, ein Aufstieg mit dem FC Kreuzlingen. Aber das kann ja noch werden. Wir gratulieren Dir lieber Uwe!

Uwe Beran, Hafetschutter 2016/17, FOTO GACCIOLI KREUZLINGEN
Uwe Beran, Hafetschutter 2016/17, FOTO GACCIOLI KREUZLINGEN

Bei der Geburt getrennt

in Portenos by

Northwich Victoria FC, einem der ältesten Non-League-Vereine Englands, droht der Konkurs. 5’000 Pfund fehlen zur Rettung.

FC Kreuzlingen 1905, dem ältesten Thurgauer Fussballverein, drohen ewige Runden in der fünften Leistungsklasse. 500’000 Franken fehlen zur Rettung.

Die Quaianlagen von 1925

in Kreuzlinger Kiste by

Mit dem Bau des Kreuzlinger Hafens 1925 projektierte der Kreuzlinger Architekt Th. Scherrer  die Quaianlagen und den Gondelhafen am See ergänzend mit einer grosszügigen Parkanlage und Bauten wie Kasino, Musikpavillon, Springbrunnen, Kioske. Projektskizze aus dem Kreuzlinger Neujahrbuch von 1925.

Im gleichen Jahr wechselte der FC Kreuzlingen seinen Platz vom Seegarten ins Egelsee. Der Umzug ins Hafenareal, also just an den projektierten Platz, geschah erst 1959. Der Boden war allerdings in einem so schlechten Zustand, dass der FC Kreuzlingen nach Tägerwilen (und aufs Grüntal) ausweichen musste und im Hafenareal erst 1962 den regulären Spielbetrieb aufnehmen konnte.

Sind Sie im Besitz von Kreuzlinger Neujahrsbüchern? Speziell an den Ausgaben der 1930er-Jahre hätte ich Interesse.

Projektierte Quaianlagen und Gondelhafen am See, Kreuzlingen 1925
Projektierte Quaianlagen und Gondelhafen am See, Kreuzlingen 1925
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