FCK 2 startet Abenteuer 3. Liga

in FC Kreuzlingen 2 by

Wann spielte die 2. Mannschaft des FC Kreuzlingen zuletzt in der 3. Liga? Vor 10 Jahren, vor 20 Jahren? Lange ist es jedenfalls her. Es gab einige Versuche eine Reserve-Mannschaft in der zweithöchsten regionalen Liga zu etablieren – alle sind gescheitert. Der aktuellen 2. Mannschaft gelang dieses Kunststück in nur 2 Jahren.

Nach dem überraschenden Abschied von Aufstiegstrainer Giuliano Tobler zum FC Münchwilen übernehmen Bernhard Gräble und Uwe Beran als Trainergespann die 2. Mannschaft. Der erfahrene Bernhard Gräble (UEFA-Diplom) war unter anderem als Athletik-, Interims- und Co-Trainer der 1. Mannschaft und als Chef-Trainer bei unseren A-Junioren aktiv. Der bestens bekannte Uwe Beran bleibt der 1. Mannschaft als Spieler erhalten, zuletzt wurde er zum „FCK-Spieler der Saison 2016/17“ gewählt.

Die Zusammensetzung der Mannschaft steht noch nicht fest, wir sind gespannt.

Ein paar Fakten für die kommende Spielzeit: Die 3.-Liga-Saison startet am 19./20. August 2017, die Heimspiele finden wenn möglich nach den Spielen der 1. Mannschaft und auf dem Hauptplatz statt. Der Eintritt kostet 3 Franken, Saisonkarten sind auch für die 2. Mannschaft gültig. Es gibt ein 8-seitiges Matchprogamm, einen Speaker und auch das Club-Beizli wird geöffnet haben (zumindest nach den Spielen der 1. Mannschaft) – das hört sich von den Rahmenbedingungen schon mal nach richtigem Fussball an.

Das spannendste aber – endlich kommt es zu richtigen Regionalderbys und nicht nur zu Spielen gegen Zweitvertretungen wie fast immer in der 4. und 5. Liga. Die Gruppeneinteilung:

SC Berg, FC Bischofszell, KF Dardania St. Gallen, FC Gossau 2, FC Neukirch-Egnach, FC Pfyn, FC Romanshorn, FC Rorschach-Goldach 17 2, FC St. Otmar St. Gallen, FC Tägerwilen, FC Wittenbach

Ganz dick im Kalender anstreichen: Die Derbys gegen den aus der 2. Liga abgestiegenen FC Tägerwilen

Der FC Kreuzlingen startet übrigens mit drei Aktivteams in die Saison 17/18 – der FCK 3 wird in der 5. Liga antreten.

Titelfoto (europlan-online.de): Das Stadion Lerchenfeld des FC St. Otmar, einer der vielen neuen Spielorte.

 

1 Comment

  1. Was hat die Münchner Allianzarena und die Hamburger Elbphilharmonie mit der Lerchenfeldtribüne des FC St. Otmar zu tun? Gar nichts! Die beiden ersten Gebäude sind von den CH-Stararchitekten Herzog & de Meuron kreiert, in St.Gallen war höchsten ein tüchtiger (vereinseigener?) Zimmerman am Werkeln. Zwei Stahlstützen stützen zusätzlich. Allerdings können die beiden Meisterarchitekten auch anders: Das neue Holzrestaurant auf dem Chäseruckgipfeli ist tatsächlich von H & de M! Man muss also nicht in den Niederungen ankommen, wenn man oben mal in Holz baut. Zurück zum Zimmermann: In der Architektur gibt es unter vielen Begriffen einen besonders bekannten: Form follows function – also die Form folgt der Funktion. Dieses Zitat fiel bereits 1852 in den USA und hat durchaus noch heute eine gewisse Gültigkeit, wie man beim Stadion Lerchenfeld unschwer erkennt. Mindestens regnet es nicht auf die Zuschauer. Die Funktion wäre schon mal stimmig. Und für einmal sei der Form solange verziehen, bis es 1-2-3 Ligen höher auch nicht mehr auf die Zuschauer tropft. Allerdings hat „Regenschirm und Fussball“ durchaus auch seinen Charme. Beim Regenschirm folgt sogar die Form exakt der Funktion. Gilt im Dauerregen mindestens für die ersten Halbzeit, soweit es die Funktion betrifft. Später zählt eher nur noch die Form.

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